Der gesättigte Markt und andere (Un-)Wahrheiten. Aufrufe: 3624
Nach einem Blick auf die Zugriffzahlen einzelner Artikel habe ich den Eindruck bekommen, dass sich viele Leser für die Finanziellen Auswirkungen der aktuellen Krise interessieren.
Das ist gut, allerdings halte ich die Krise für System bedingt siehe Artikel: „Immobiliencrash, Bankencrash, Aktiencrash … die Ursache ist System bedingt “.
Geld als Schuld (die Basis unseres heutigen Geldsystems) mit seinen exponentiellen Auswirkungen verursacht die aktuelle Krise. Die Politik und die meisten Massenmedien legen Ihren Focus auf die Symptome, und wollen diese bekämpfen. Es lohnt sich die Hintergründe und die daraus resultierenden Folgen genauer zu untersuchen, denn dann wissen wir wie die Zukunft aussehen wird.
Zur Lösung der Probleme helfen keine Konjunkturpakete (Ja sie sind gut und ich als Unternehmer wünsche mir diese selbst) jedoch verschieben diese nur den Zeitpunkt der Auswirkungen unseres heutigen Geldsystems. Ich denke wir müssen anfangen dieses System zu verstehen und diese Information dann zu verbreiten.
Das eigentliche Systemproblem möchte ja kein Politiker ansprechen, geschweige denn lösen.
„Die Krise als Chance für die Politik “ lese ich da gerade in einem Artikel ja toll, weil die Bürger total überfordert sind und nicht mehr wissen was man noch tun kann - es ist ja alles so schlimm. Also sucht man nach Verantwortlichen oder nach Schuldigen? Es waren die Banker, die Unternehmer und so weiter… das eigentliche Systemproblem erkennt keiner, wie denn auch es hat uns ja niemand beigebracht wie das Geldsystem wirklich funktioniert.
Jeder leidet darunter nur keiner bemerkt es. Ist schon komisch dass nun die harten Jahre durch eine Weltwirtschaftskrise kommen sollen. Was hat sich denn geändert? Wo ist der Unterschied zwischen den 60ern und 70ern und heute? Ich habe dazu mal einige "alte" Firmeninhaber gefragt. Ja damals sah man einen Bedarf am Markt, gründete eine Firma und das einzige Thema war die Mitarbeiter für die ganzen Aufträge zu finden!
Hmm und heute? Gibt es heute keinen Bedarf mehr? Tja dann fragen Sie mal Ihren Nachbarn ob er sich nicht etwas wünscht, eine neue Fassade für sein Häuschen vielleicht? oder eine neue Küche. Wieso also fehlen den Unternehmen Aufträge und andererseits klagen Verbraucher, dass sie sich diese oder jene Dienstleitung / Ware nicht leisten können.
Wie kann man da glauben, der Markt sei gesättigt? Mir drängt sich hierbei eher der Verdacht auf, dass das Tauschmittel oder Schmiermittel der Wirtschaft - "Geld" genannt - fehlt.
Wozu brauchen wir das monopolisierte Geld denn überhaupt? „Geld macht das Leben einfacher“ höre ich oft als Antwort. Dies erscheint mir nicht so, denn wenn Waren auf der einen Seite und Bedürfnisse auf der anderen Seite vorhanden sind, sollte eigentlich ein Geschäft entstehen. Übrigens gibt es dazu auch ein kurzes und spannendes Video „Geld als Schuld“ (http://www.the-insider.tv/index.php?rub_id=140&sort=hits&desc=0&page=1&det_id=955)
Nach diesem Video kommt man schnell zu dem Verdacht, dass die Menschen heute einfach keinen Kredit mehr wollen und das Geldsystem (Schulden-Schneeballsystem) dadurch zusammenstürzt. Tja, aber das hat uns leider in der Schule keiner beigebracht. Nicht einmal als wir studierten oder eine Banklehre machten. Die Menschen müssen wieder beginnen nachzudenken und zu recherchieren und sich Ihre eigene Meinung bilden (auch die lieben Politiker), um das Denker-, Exportweltmeister- und Patent-Land Deutschland wirklich erfolgreich und innovativ auch in Geldangelegenheiten voran zu bringen.
Aktuelle Erweiterung:
Innovation im Geldsystem:
Grundgedanken: Das Geld stellt ein komfortables Tauschmittel für Waren und Dienstleistungen dar. Der Markt kann durch das Geld den Preis dieser Waren und Dienstleistungen bestimmen. Das Geld dient dem Menschen und vereinfacht sein Leben. Der Zweck des Unternehmers ist den Menschen und den Unternehmen die benötigten Waren und Dienstleistungen günstig und in der besten Qualität bereitzustellen.Das primäre Ziel Geld zu verdienen (um meist Zinsen zurückzuzahlen) ist meines Erachtens eine direkte Auswirkung unseres Zinssystems und bringt uns Menschen dazu, unsere Ressourcen und die Natur unnötigerweise auszubeuten und langfristig zu zerstören.
- Schritt: Um das fehlende Geld für
die Zinsforderungen dem Geldkreislauf zuzuführen, wird das Geld durch
Staatsbanken geschöpft. Diese Gelder werden weiterhin dem Wirtschaftskreislauf
in Form von Krediten mit Zinsbelastung zur Verfügung gestellt. Diese
Staatsbanken finanzieren zusätzlich Infrastrukturmaßnahmen, die dem
Allgemeinwohl dienen. Dabei „drucken“ oder schöpfen die Staatsbanken einfach
das nötige Geld ohne Zinsbelastung. Dieses nicht zinsbelastete Geld gelangt
durch die Staatsaufträge in den Wirtschaftskreislauf und stellt damit die
Zinsgelder zur Verfügung. Wichtig hierbei ist, dass die Geldvolumen für
die Staatsaufträge, in einem gesunden Verhältnis zu den fälligen Zinsgeldern stehen. Das Geldsystem heilt sich durch diese Anpassung selbstständig und die Wirtschaft wird langsam von den Zinsbelastungen (Zinseszins) befreit. Nun werden keine weiteren Schuldner benötigt um die anstehende Zinslast zu bezahlen. Da der Staat in den letzten Jahrzehnten immer mehr die Rolle des nötigen (letzten) Schuldners übernommen hat und die Staatsschulden dementsprechend gewachsen sind, werden durch diese Anpassung die Schulden unserer Kinder auch weiter abgebaut. Es kommt nicht zum völligen Kollaps des Finanz- und Wirtschaftskreislauf und wir benötigen keine Währungsreform.
- Schritt: Um der Wirtschaft die
besten Vorraussetzungen zu bieten, haben einige Versuche mit einer
Umlaufsicherungsgebühr behafteten
Währung zu guten Erfolgen geführt. Das Prinzip ist einfach. Das Geld bekommt den gleichen Stellenwert wie Waren. Die normalen Waren verlieren mit der Zeit an Wert. Am Beispiel von Lebensmittel oder normalen Gebrauchsgegenständen ist dieser Wertverfall am besten zu erkennen. Nun um der Geldhortung vorzubeugen und die Geld Umlaufsgeschwindigkeit zu erhöhen (in folge dieser auch mehr Waren und Dienstleistungen umgesetzt werden), wird jeder Geldeinheit beispielsweise jeden Monat 1% Ihres Wertes genommen. Die Verbraucher werden nun Ihr Geld in vollen Zügen ausgeben und der Wirtschaftskreislauf direkt belebt. Am einfachsten betrachten wir folgendes Beispiel um den Effekt zu verstehen:
Das Bruttoinlandsprodukt eines Landes errechnet sich durch die Summe aller umgesetzten Waren und Dienstleistungen. Die Geld Umlaufgeschwindigkeit sinkt in Deutschland seit 1981. Meines Erachtens eine direkte Auswirkung durch die Zineszins Belastungen. Im Jahre
2006 betrug diese in Deutschland nur noch 2,5, im Gegensatz zu 1981 mit 6,6. Bei einer gleich bleibenden Geldmenge aber einer doppelten Geldumlaufsgeschwindigkeit
verdoppelt sich laut Definition auch das BIP. Auf die daraus entstehenden Auswirkungen auf unsere Wirtschaft muss hier wohl nicht mehr eingegangen werden.
Kategorie: Wirtschaft
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Stichworte: die Märkte sind gesättigt und wir bewegen uns direkt in das totale Wirtschafts-Inferno? Haben wir da etwas übersehen?
Redakteur: The-Insider.tv
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